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Tatsächlich Corona – Fakenews?
Beruhen moralische Vorbehalte gegen die Impfstoffe auf Fakenews?

Daß die Impfstoffe von Biontech und Pfizer mit Hilfe von fötalen Stammzellen hergestellt worden seien, wird in einem kath.net  – Artikel vom 5. August 2021 als ´Fakenews´ bezeichnet.

´Fakenews´ ist ein starkes Wort. Wörtlich heißt es falsche Meldung. Noch dazu hat es in Zeiten wie diesen einen schlechten Nachgeschmack. Vor allem dient es auch dazu, nicht mit Argumenten, sondern mit Schimpfworten den Andersdenkenden zur Strecke zu bringen. Die hier folgenden Gedanken mögen dazu dienen, den Blick für das Problem zu schärfen und nicht bereits zu beobachtende Spaltungen zu vertiefen.

Weitum wird eine Spaltung auch in der Katholischen Kirche bezüglich Corona beklagt. Ich erlaube mir, an das Gewissen eines jeden Katholiken zu appellieren, sich zu fragen, ob er denn ´mit dabei´sein möchte oder ob es ihm um die Wahrheit geht. Schließlich kann eine Spaltung nicht durch Mitschwimmen mit der geschickten Pharma PR-Maschinerie sondern nur durch den gemeinsamen Nenner Wahrheit gewonnen werden. Und insofern man den Gegner unter Druck setzt oder verunglimpft, löst man weder eine Sachfrage, noch hilft man, die beklagte Spaltung zu überwinden. Vielmehr vertieft man sie

Im betreffenden Artikel von kath.net wird die Impfung mit den Impfstoffen von Moderna und Pfizer als ganz unbedenklich dargestellt. Für die Argumentation wird das katholische Bioethik-Institut ´Ascombe Bioethics Centre´von Oxford zitiert. Nach dessen Angaben wären weder bei der Herstellung noch bei der Entwicklung fötale Zelllinien verwendet worden.

Der Autor des Artikel verwickelt sich aber in einen Widerspruch, indem er US-Bischöfe zitiert, die zumindest die Qualitätskontrolle, im Artikel `Wirksamkeit des Impfstoffes` genannt, die auf fötalen Zellen durchgeführt wird, zugibt.

Denn die Frage in diesem Zusammenhang ist ja letztlich nicht die, ob embryonale Zellen im Impfstoff enthalten sind. Das ist zum Beispiel beim Rötelnimpfstoff der Fall. Diese embryonalen Zellen werden für gehäufte Autismuserkrankungen verantwortlich gemacht. Sondern es geht darum, ob durch die Impfung die verbrauchende Embryonenforschung gefördert wird oder nicht. Denn dadurch ließe sich die Impfung nicht vom ungeheuerlichen Skandal der Abtreibung nicht trennen.

Weiters wird im Artikel eine Behauptung der als konservativ bezeichneten Heritage Foundation angeführt, wonach auch Lebensschützer `keine moralische Bedenken gegenüber den Corona-Impfstoffen haben müßten.`
Als Autoritätsargument werden dann noch unterschiedliche Bischofskonferenzen angeführt.

Es gibt aber doch verschiedene Punkte, die zu denken geben und die vor allem mit der unzureichenden Information und zum Teil wohl mit der Verschleierungstaktik der Pharmaindustrie zu tun haben.

Abgesehen von den zum Teil massiven und immer wieder tödlichen kurzfristigen Nebenwirkungen und der Problematik, daß bisher alle geimpften Versuchstiere verendet sind, berücksichtigt die Auseinandersetzung mit diesen angeblichen ´Fakenews´nicht den weltweiten im letzten Jahr 56millionenfachen Abtreibungsskandal. Kann man sich Katholik oder von mir aus Christ nennen, und bei einem solchen Skandal auch nur in geringfügiger Weise beteiligt sein? Man darf auch nicht vergessen, daß jeder einzelne Bischof wegen seiner Amtspflicht (und nicht die Bischofskonferenz!) in seiner Diözese dafür verantwortlich ist, so viele Abtreibungen wie möglich zu verhindern. Von besonders treuer Pflichterfüllung kann bei diesem Thema äußerst selten die Rede sein. Inwieweit überzeugt dann das Autoritätsargument ´Bischofskonferenzen´?

Nun aber zur obigen Frage: Wird durch diese Impfung die verbrauchende Embryonenforschung gefördert?
Dafür ist noch wichtig, zwischen embryonalen Stammzellen und embryonalen Zelllinien zu unterscheiden. Die embryonalen Stammzellen werden gleich nach der Entstehung des Menschen entnommen, nachdem die ersten Zellteilungen stattgefunden haben. Die fötalen Zelllinien werden gewonnen, indem man ein Kind etwa nach der 12. Woche zur Welt bringt und ihm dann bei lebendigem Leib und ohne Betäubung (!) mit Vorliebe Nierenzellen ´entnommen´ werden. Für den Rötelnimpfstoff wurden beispielsweise 38 Babys ´verbraucht´, bis es gelang, den Rötelnvirus zu isolieren. Und weil man schon dran war, ´verbrauchte´ man damals für weitere Forschungen fast 100 Babys.

Dies führt die Impfforschering Pamela Acker in einem Interview mit John Henry Westen aus. Acker hat die Forschungsdokumente der Pharmafirmen für die Impfstoffe durchforscht, die dem Ottonormalverbraucher nicht zugänglich sein dürften. Pamela Acker kommt zum Ergebnis, daß die Impfstoffe zum größeren Teil auf fötalen Zellen gezüchtet wurden. Zum Teil sind solche fötalen Zellen noch in den Impfstoffen nachweisbar, zum Teil nicht mehr. Darum ist die Bemerkung im Artikel, es sei unglücklicherweise in einer Charge einmal Zellen einer fötalen Zelllinie gefunden worden, eine Lächerlichkeit. Vertuschung gehört, wie schon erwähnt, bei der Pharmaindustrie zum Geschäft dazu. Außerdem werden aber alle Chargen der  Impfstoffe auf fötalen Zellen getestet, damit ihre Wirksamkeit sicher gestellt ist. Wenn davon die Rede ist, daß nur eine fötale Zelllinie verwendet würde, dann ignoriert man den Verschleiß an ebryonalen Zellen in der Pharmaforschung, da jeder Wirkstoff auf seine Wirksamkeit, Toxizität und Effektivität getestet werden muß.

Wenn man wissen und verstehen will, welchen Respekt vor diesen kleinen Menschen manche Forscher noch haben, muß man nur das Interview von Dr. Stanley Plotkin sich zu Gemüte führen. Es ist relativ leicht im Internet zu finden. Aus seinen lapidaren Antworten geht auch hervor, was die Pharmaindustrie geschickt verschleiert: Für Forschungszwecke werden laufend kleine Babys ´verbraucht´. Und das geschieht mit einer eisigen Kälte, daß einem selbst das Blut in den Adern stocken könnte.

Moralische Unbedenklichkeit?

Kann man bei all diesen Zusammenhängen von einer Unbedenklichkeit der Impfungen ausgehen? Abgesehen von der Gefährdung des eigenen Lebens, ist nach meiner persönlichen Auffassung eine Impfung ohne eine läßliche Sünde nicht möglich. Auch eine läßliche Sünde ist eine Beleidigung Gottes und für einen gläubigen Katholiken oder Christen nicht diskutierbar.

Die Wahrheit basiert auf der Übereinstimmung einer Aussage mit den Tatsachen. Wahrheit hängt somit nicht von einer Mehrheit ab. Man vermag sich nicht des Eindruckes zu erwehren, daß man den Tatsachen nicht ins Auge sehen will oder daß man sich zumindest gerne oder ungewollt von der Pharmaindustrie an der Nase herumführen läßt. Und das Mitmachen mit dem Haufen statt mutiges kompromißloses Dagegenhalten und Eintreten für die Wahrheit ist wie im Evangelium das Anliegen der Treue: Es ist nicht jedermanns Sache. Und doch gilt: Nur wer ausharrt bis ans Ende, wird gerettet werden – in Zeiten einer Plandemie womöglich sogar vor einem tödlichen Schaden am Leibe.