Wie kam ich zum lebendigen Rosenkranz?

Seien wir alle – ich als Erster – dankbar für diese Fügung der göttlichen Vorsehung!

wie kam es, dass mir Pfarrer Fugel den lebendigen Rosenkranz übergeben hat?  Mir scheint es nicht ganz falsch zu sein, wenn Pfarrer Fugel im letzten Rundbrief schrieb, die Rosenkranzkönigin habe sich um einen Nachfolger für ihn als geistlichem Leiter für das Werk des Lebendigen Rosenkranzes selbst gekümmert. Wegen anderer Aufgaben hatte ich zuerst einmal nicht wirklich Interesse. Warum sollte ich den Lebendigen Rosenkranz übernehmen? Es gibt ohnehin schon mehr als genug Arbeit. Mehr­mals aber stupsten mich Personen aus meinem Umkreis und meinten, ich solle mich doch des Lebendigen Rosenkranzes annehmen, Pfarrer Dr. Adolf Fugel suche einen Nachfolger und habe bisher keinen gefunden. Ich wusste von einer Familie, dass ihre Jugendlichen jeden Tag ihr Gesätzchen treu beten. Daher war ich nicht ganz abgeneigt. Aber warum sollte gerade ich der Nachfolger werden? Es hat wohl ein-zwei Jahre gedauert, bis ein Bekannter von mir mich noch einmal darauf hinwies, dass es ein wichtiges Werk wäre, das man nicht einfach fallen lassen sollte. Da machte ich mit Pfarrer Fugel endlich einen Termin aus. Und so traf ich Ende Februar, Anfang März in diesem Frühjahr im Priesterhaus in Kreuzlingen mit Pfarrer Fugel zusammen.

Ich hatte bereits einige Erfahrung mit Rundbriefversand. In meiner österreichischen Wohnung in Dornbirn steht seit langem ein Drucker, mit dem man auch Broschüren drucken kann. Ebenso bin ich es gewohnt, Adressen zu verarbeiten und für den Druck aufzuarbeiten. Auch Kuverts waren vorhanden. Es war dennoch bis zum ersten Rundbrief einiges an Vorarbeit zu leisten. Aber nach dem ich die Idee gefunden und mich der Ehrgeiz gepackt hatte, habe ich ein Problem nach dem anderen gelöst. Konto eröffnen, Zahlscheine drucken lassen, für Deutschland extra Kuverts kurzfristig einkaufen, Adressen aufbereiten und endlich drucken, Rundbrief formatieren, Leute zum Einpacken finden, Rücksendeadressen für Öster­reich, Deutschland und die Schweiz einrichten etc. etc..

Ich muss an dieser Stelle noch einmal Pfarrer Fugel danken, dass er mir relativ schnell die ganzen Unterlagen für den Lebendigen Rosenkranz übergeben hat. Er hat mich vorher praktisch auch nur flüchtig gekannt. Es war für ihn ein großer Schritt, dass er mir so viel Vorschuss an Vertrauen geschenkt hat.

Die Rückmeldungen, die per Post und zum Teil per Email gekommen sind, waren sehr ermutigend. Gerade deshalb bin ich froh, dass wir gemeinsam den Weg zur Weiterführung dieses Werkes gefunden haben. Ich glaube, dass es wirklich sehr segensreich ist, dass sich in der Gemeinschaft des Lebendigen Rosenkranzes so viele begeistert zum Rosenkranzgebet zusammengetan haben. Weil man das zugeteilte Gesätzchen auf sein persönliches Leben bezieht, wirkt der Lebendige Rosenkranz unter den Mitbetern wie eine Umsetzung des Evangeliums unseres Heilandes in das konkrete Leben der Gläubigen. Wie sehr würde man sich das als Priester in der täglichen Arbeit oft wünschen! Hier geschieht es. Und zwar geschieht es auf eine so einfache Weise, dass niemand zu wenig positive Anlagen haben könnte, um es selber zu praktizieren und zu schaffen.

Abschließend wollen wir dankbar an Mariens Hilfe denken und dies in das Rosenkranzgebet hineinlegen. Ich bin zuversichtlich, mit Ihnen zusammen für den Lebendigen Rosenkranz wieder einiges weiter zu bringen.

So wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen Gottes Segen!

Ihr P. Bernhard Kaufmann

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